Johanna Meadows

Johanna Meadows

  • Nachhaltige Kommunikation
  • „Ich lese, schreibe, höre und sehe viele bunte Geschichten in meinem Alltag. Manche pflanze ich hier auf meine Textwiese.“
  • Im Fitnessstudio Strom erzeugen – geht das?

    29. November 2015

     

    Für bento.de habe ich herausgefunden, ob man die ganze Energie, die man in der Muckibude verbrennt, nicht auch in Strom umwandeln kann. Ist so ein Fitnessstudio nicht das reinste Kraftwerk?

    Auch Umweltverbände haben sich diese Frage gestellt: Schon 2004 luden der Naturschutzbund und der Verkehrsclub Deutschland zum weltweit ersten regenerativen Fitnessstudio ein (Pressemitteilung). Die Idee: Transformations-Dynamos würden die auf dem Fahrrad produzierte Energie direkt ins Stromnetz einspeisen.

    Klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist es auch. Die Meldung war ein Aprilscherz.

    Was damals noch völlig utopisch schien, ist in England heute Wirklichkeit. The Great Outdoor Gym Company betreibt Fitnessparks auf öffentlichen Plätzen. Seit ein paar Jahren auch mit Geräten, die Strom produzieren, wenn man sie nutzt. Damit können Studenten eines Colleges jetzt zum Beispiel ihre Handys aufladen. Die überschüssige Energie wird ins Netz eingespeist und fließt ins Unigebäude.

    Geht das auch in Deutschland?

    Ganz so weit sind wir in Deutschland noch nicht. Aber einen Vorreiter gibt es auch hierzulande: das Green Gym Berlin. Betreiber René Eick, 52 Jahre, Fitnesstrainer auch Maschinenbauingenieur, hat es schon immer gewurmt, dass die in seinem Fitnessstudio erzeugte Energie einfach im Trainingsschweiß verpufft. Die Gäste strampeln – und was kommt dabei heraus? Wärme. Dabei wäre doch Elektroenergie viel praktischer.

    Um diese Transformation hinzubekommen, baute Eick die Geräte mit ein paar Tüftler-Freunden auseinander, installierte Spannungswandler und legte Kabel zu einer Batterie. „Bis wir raus hatten, wie es funktionieren könnte, vergingen ungefähr vier Monate“, erzählt Eick. Damals, 2009, sei er der erste in Europa gewesen, der diese Idee in die Tat umsetzte. Insgesamt schloss er 19 Fahrradergometer und Crosstrainer an das interne Stromnetz an. Über Steckdosen an den Geräten können Mitglieder ihre Handys oder MP3-Player aufladen und so ihren selbst produzierten Strom mitnehmen. Die nicht verwendete Energie fließt in die Beleuchtung des Kardiobereichs.

    Eine Frage des Profits

    „Man darf sich aber nichts vormachen“, räumt Eick ein. „Wer eine Stunde auf dem Crosstrainer schwitzt, erzeugt um die 80 Wattstunden. Damit kann man zwei Glühlampen eine Stunde lang zum Leuchten bringen.“ Um ein Handy komplett zu laden, müsse man schon zwei bis drei Stunden trainieren. Das erklärt wohl auch, warum das Studio in Prenzlauer Berg mit seinen stromproduzierenden Geräten noch immer allein auf deutscher Flur ist. „Die Technik ist noch nicht so effizient, dass die Industrie eine Möglichkeit auf Profit sieht“, sagt Eick. Auch er selbst verdiene an der Idee kein Geld.

    René Eick geht es aber um etwas anderes. Die Leute kämen in sein Studio, um sich gesund und fit zu halten. Wenn sie ihre eigene Energie nach dem Workout mitnehmen können, gäbe es einen doppelten Nutzen: „Zum einen steigert es die Motivation. Zum anderen wird ihnen bewusst, wie Energie erzeugt und genutzt werden kann. Vielleicht denken sie dann auch Zuhause darüber nach, woher ihr Strom kommt.“

    Nicht ohne mein Fahrrad

    Noch ist das Interesse an grünen Fitnessgeräten auf dem deutschen Markt überschaubar. Immerhin kommt die Technik aber spielerisch zum Einsatz: In vielen Städten finden zum Beispiel Fahrradkinos statt. Dabei treten mehrere Menschen auf festmontierten Fahrrädern in die Pedale, um Strom für die Projektion eines Films zu erzeugen.

    Hier setzt auch das Startup Pedal Power aus den USA an. Das Unternehmen designt zweckentfremdete Fahrräder, um Strom zu generieren. Denn warum sollte man die Effizienz eines Fahrrads nur nutzen, um sich fortzubewegen? Besonders wertvoll könnte die erstrampelte Energie bei einem Stromausfall werden und für Menschen in Entwicklungsländern, meinen die Gründer.

    Pedal Power ist davon überzeugt, dass die Fahrradtechnologie für viele tägliche Aufgaben eingesetzt werden kann. Die eigene Energie zu nutzen statt den Strom einfach vom Netz zu zapfen, mache nicht nur Spaß, schreiben die Unternehmer auf ihrer Website. Man begreife besser, wie viel Energie man verbraucht. Das könnte dabei helfen, seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern.

     

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    Hoffnung in unsicheren Zeiten

    30. April 2015

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    Javier Rodriguez demonstriert den Teilnehmern eines Workshops, warum sie ihre heimischen Böden wertschätzen sollten.
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    Sandrine Minier gibt einen Modellierungsworkshop.
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    Tochter Cloé wertschätzt den Erdboden auf ihre eigene Weise.
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    Javier Rodriguez bringt Dorfbewohnern die erdbebensichere Bauweise mit Lehmziegeln bei.
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    Frauen und Männer aus ganz Mexiko nehmen an den Workshop-Modulen der Fachkräfte teil.
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    Workshop zum Thema Verputzen und Anstrich mit Erde.
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    Konstruktion einer Kompostlatrine im Dorf Tzntzun Michoacán.
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    Tochter Lili setzt in die Tat um, was sie in den Workshops ihrer Eltern lernt.
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    Die Familie auf einem Spaziergang in der Sierra de Tapalpa (Jalisco).
    Mexiko leidet stark unter der organisierten Kriminalität: Tödliche Schlachten um Kokain, Marihuana und Amphetamine, um Waffen, Menschen und Geld machen immer wieder Schlagzeilen. Aber neben den tagtäglichen Ermordungen und Entführungen gibt es auch Geschichten, die Hoffnung schenken. Sie erzählen von Solidarität und von Menschen, die sich dafür einsetzen, dass die Ärmsten im Land ein sicheres Dach über dem Kopf haben. Zwei Architekten, die genau das tun, habe ich für die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe interviewt.

    2012 wurde Javier Rodriguez am Flughafen in Honduras festgenommen. Der Architekt kam gerade aus Ecuador von einem AGEH-Seminar zum Thema Sicherheit. Das Wissen darüber, wie man sich in einer solchen Situation am besten verhält, war also noch ganz frisch. „Der Strafvorwurf war natürlich ausgedacht“, so Rodriguez. In korrupten Systemen komme das immer wieder vor, die Polizisten würden sich dadurch einen Vorteil erhoffen. Nach 24 Stunden war der Mexikaner mit französischem Pass wieder auf freiem Fuß. Seine Verhaftung gab jedoch den Ausschlag, innerhalb des Instituts IMDEC, für das Rodriguez in Mexiko arbeitet, eine Sicherheitskommission einzurichten.

    Das Instituto Mexicano para el Desarollo Comunitario (IMDEC) setzt sich für ländliche Entwicklung und Menschenrechte ein. Javier Rodriguez und seine französische Frau Sandrine Minier – ebenfalls Architektin – beraten die Gruppen, mit denen das Institut zusammenarbeitet. Ihr Schwerpunkt: das Recht auf Wohnraum. Sie unterstützen Dorfbewohner dabei, Häuser mit lokalen und natürlichen Materialen wie Erde, Lehm, Stein und Bambus zu bauen, und zeigen ihnen, wie sie Regenwasser speichern, Abwasser nutzen und Kompostlatrinen fertigen können.

    Kulturelle Identität erhalten
    „Unsere Arbeit besteht darin, die kulturelle Identität von Dörfern und Kommunen zu erhalten“, erklärt Sandrine Minier. „In Mexiko wird seit Jahrhunderten die Erdbauweise praktiziert. Wir verteidigen das Wohnrecht der Menschen, indem wir zeigen, dass sich auch diejenigen, die weniger Ressourcen und Geld zur Verfügung haben, ein Haus bauen können – nämlich mit dem, was sie vor Ort zur Hand haben.“

    Seit 2002 sind die beiden AGEH-Fachkräfte. Ihre Mitarbeit wird vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor finanziert. In Honduras unterstützten sie zunächst Kommunen und Familien, die ihre Wohnungen nach dem Hurrikan Mitch verloren hatten. „Die eingestürzten Häuser waren mit Industrie-Materialien wie Zement errichtet worden – ein Baustoff, der nicht nur teuer, sondern auch schwer in entlegene Gebiete zu transportieren ist“, sagt Javier Rodriguez. Die beiden Architekten kannten sich mit alternativen Bauweisen aus und arbeiteten vor Ort mit einer lokalen Organisation zusammen. „Wir blieben vier Jahre dort. Danach waren wir auch in anderen zentralamerikanischen Ländern im Einsatz.“ In einigen Regionen wie El Salvador kam ein zusätzlicher Aspekt ihrer Arbeit hinzu: Die Häuser müssen hier auch erdbebensicher konstruiert werden.

    „Wir stellten fest, dass viele Menschen kein Vertrauen mehr in die Erdbauweise haben“, sagt Sandrine Minier. Das sei die Konsequenz der Industrie-Propaganda, die den Zement bewirbt. „Eine eiskalte Strategie, denn zu Beginn haben sie Zement nicht zum regulären Preis, sondern günstiger verkauft“, meint Minier. „So wollten immer mehr Menschen mit dem modernen industriellen Stoff bauen, und sie vergaßen das alte Wissen um traditionelle Bauweisen. Irgendwann kam der Moment, in dem die Bevölkerung abhängig von den neuen Materialien war.“

    Häuser eigenständig errichten
    An Orten mit großer Erdbebengefahr hört das Paar oft, dass die Konstruktion mit Erde oder Lehm nicht sicher sei. „Und wir antworten: Doch, das ist sie. Man muss Lehmhäuser nur richtig stabilisieren, genau wie man es mit einem Haus aus Zement machen muss“, sagt Javier Rodriguez. Der Vorteil bei der Verwendung von natürlichen Materialen sei, dass sie auch in armen Kommunen vorkämen und wiederverwertbar seien, sollten die Häuser einstürzen. „In Haiti haben wir 2010 gesehen, was mit Port-au-Prince passiert ist. Die Betonhäuser waren nicht erdbebensicher gebaut worden und als sie einstürzten, lagen die Zementbrocken auf dem Boden, ohne dass die Bevölkerung das Material aufsammeln und erneut benutzen konnte.“ Lehm brauche dagegen nur Wasser, um sich erneut formen zu lassen. So könnten die Menschen ihre Häuser eigenständig wiedererrichten.

    Rodriguez und Minier sehen es als ihre Aufgabe an, das Wissen um traditionelle Bauweisen gemeinsam mit den Kommunen zu recherchieren und zu erhalten. „Die Menschen, die diese Kenntnisse noch haben, teilen sie oft nicht, weil sie sie nicht wertschätzen“, stellt Rodriguez fest. „Wir zeigen ihnen, dass das Wissen sehr nützlich für die Gemeinschaft ist.“

    Schwieriger wird es, wenn es keine etablierte Kommune gibt. Seit die Architekten in Mexiko leben und beim IMDEC angestellt sind, arbeiten sie unter anderem mit einer Gruppe am Stadtrand von Guadalajara. „Die Menschen kommen aus vielen verschiedenen Orten und fühlen sich nicht als Teil einer Gemeinschaft. Sie tauschen sich nicht aus oder helfen einander“, bedauert Sandrine Minier. Die Französin hat die Erdbauweise zum ersten Mal kennengelernt, als sie Austauschstudentin in Mexiko war. Dabei habe es sie überrascht, dass diese Bauart auch ein Teil ihrer französischen Kultur ist.

    Die Dinge ein wenig besser machen
    Damals in Mexiko hat Sandrine Minier auch ihren heutigen Mann kennengelernt. Gemeinsam absolvierten sie im Anschluss an ihr Architekturstudium ein Masterprogramm in Grenoble, Frankreich. Dabei spezialisierten sie sich auf die Erdbauweise. Inzwischen hat das Paar zwei Kinder: Lili (7) und Cloé (3) kamen in Frankreich zur Welt. „Lili war sieben Monate alt, als wir nach Honduras zogen“, so Minier. „Wir haben großes Glück, dass sich beide Kinder sehr schnell an neue Situationen anpassen. Veränderungen scheinen ihnen nicht viel auszumachen.“ Jetzt sei sie nicht mehr so viel unterwegs wie früher. Ihr Mann dagegen berate weiterhin auch Organisationen in El Salvador, Honduras, Guatemala und Haiti.

    „Es macht mir manchmal schon zu schaffen, weg von meinen Töchtern zu sein“, sagt Javier Rodriguez. „Aber ich glaube, sie verstehen ein bisschen, was wir machen. Sie nehmen wahr, dass in Mexiko Gewalt und Unsicherheit herrschen. Sie hören aufmerksam zu und wissen, dass ihre Eltern daran arbeiten, die Dinge ein wenig besser zu machen.“ Es gebe derzeit mehr Angst vor der Polizei als früher, mehr soziale Spannungen und Aggressivität, erklärt Sandrine Minier. Auch in der Region Jalisco, in der sie wohnen, gebe es eine zunehmende Zahl von Entführungen und Ermordungen. „Bisher habe ich mich in Mexiko immer wohl gefühlt, aber seit der vergangenen Monate bin ich nicht mehr so entspannt. Wenn man Kinder hat, ändert das auch noch mal die Perspektive.“

    Um die Rechte der mexikanischen Bevölkerung vor allem in Bezug auf das Wohnrecht zu verteidigen, wurde die Internet-Plattform „Mesoameri-Kaab“ ins Leben gerufen. Dort haben sich ähnlich gesinnte Organisationen zusammengeschlossen, um Informationen, Wissen und Strategien auszutauschen. „Den Menschen wird bewusst, dass sie mit ihren Problemen nicht mehr allein dastehen und dass sie sich gegenseitig helfen können“, sagt Javier Rodriguez optimistisch. Die zunehmende Zusammenarbeit und Solidarität gebe den Menschen Hoffnung in einer Zeit, in der die Unsicherheit in Mexiko immer größer wird.

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    Neue Perspektive

    7. Januar 2015

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    Seit einem intensiven Einblick in die Arbeit der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch im Jahr 2009 verfolge ich – mal mehr, mal weniger – die jährlichen UN-Klimakonferenzen. Damals bekam ich die Möglichkeit, bei den Konferenzen in Bonn und Bangkok und sogar beim großen Gipfel in Kopenhagen dabei zu sein. Obwohl ich die zähen Verhandlungen live erlebt habe, hat es mich in den darauf folgenden Jahren immer wieder frustriert, dass es in der Klimapolitik gefühlt gar nicht vorwärts geht. Einige Länder sehen es nicht ein, etwas zu tun, da sie sich nicht als Verursacher des CO2-Anstiegs sehen. Anderen fehlt, wie es immer so schön heißt, der politische Wille. Und dann gibt es noch solche Kandidaten, die an den Sitzungen nur teilnehmen, um sie zu blockieren.

    Im Herbst dieses Jahres soll in Paris ein neues globales Klimaabkommen als Nachfolger für das Kyoto-Protokoll beschlossen werden. Aber auch die vorbereitende Konferenz in Lima im Dezember 2014 endete enttäuschend. Umweltverbände kritisierten den „gefährlich schwachen Text“, der keinen Fortschritt im Hinblick auf das Ziel bringe, das Zwei-Grad-Limit der Erderwärmung einzuhalten. Da fragt man sich manchmal schon, wozu das Ganze gut sein soll. Woher nehmen die NGOs und andere Vorreiter immer wieder die Energie, weiterzukämpfen?

    Immer schön langsam
    Während ich diesen Gedanken nachhing, stieß ich neulich auf einen interessanten Artikel, der zwar nicht alle Fragen beantwortet, aber eine neue Perspektive aufzeigt. Der Grund, warum die Klimagipfel nur im Schneckentempo funktionieren, ist dem Umweltwissenschaftler Hermann E. Ott zufolge dieser: Auf dem Kyoto-Gipfel 1997 wurde eine Fehlentscheidung getroffen. Anstatt das Kyoto-Protokoll nur für diejenigen Staaten zu öffnen, die wirklich Klimaschutz wollen, durften auch die Bremser, etwa Erdöl produzierende Staaten, beitreten. Und die hätten auch dafür gesorgt, dass es keine Mehrheitsentscheidungen gibt, sondern alles einstimmig entschieden werden muss. Klar, dass man dann bei so vielen Staaten mit jeweils sehr unterschiedlichen Ausgangssituationen nicht vorankommt.

    Ott ist der Ansicht, dass auch nach dem Scheitern in Lima ein Vertrag in Paris zustande kommen kann, allerdings auf dem allerkleinsten Niveau – und deshalb ungeeignet, um den Klimawandel aufzuhalten. Auf die Frage, ob es angesichts der Gegensätze überhaupt Sinn macht, die Klimagipfel fortzuführen, sagt der Grünen-Politiker: „Ja, diese globalen Konferenzen machen weiter Sinn. Aber man sollte keine Dinge erwarten, die sie nicht leisten können. Und sie sind eben nicht geeignet, um die erforderlichen Minderungen für Treibhausgase zu vereinbaren. Wir brauchen eine Klimapolitik der unterschiedlichen Geschwindigkeiten, keinen Einheitsbrei für alle.“

    Action-Club für Klimaschützer
    Und wie sieht nun seine Alternative aus? Neben der globalen Konvention, meint Ott, müsse ein Vertrag der Klimaschützer geschaffen werden. Da kämen eine ganze Menge Länder in Frage: In Europa neben Deutschland auch Dänemark, Schweden, Frankreich und Portugal. In Afrika Marokko und Südafrika. In Lateinamerika Mexiko, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Peru, Brasilien und Chile. In Asien Südkorea, die Philippinen und Bangladesch. Und sowieso alle kleinen Inselstaaten, die vom Anstieg des Meeresspiegels bedroht sind. All diese Staaten sollten sich – außerhalb der UN-Verhandlungen – zusammentun und ihre Kräfte bündeln.

    Ein Klima-Action-Club der Vorreiter muss also her, damit nicht nur Tacheles geredet wird, sondern auch endlich was passiert. Klingt für mich plausibel. Peter Altmaier (CDU) hatte seinerzeit bereits eine Klimafreunde-Gesprächsrunde ins Leben gerufen – allerdings ohne viel Action. Ob Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auf den Zug aufspringen wird?

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