Johanna Meadows

Nachhaltige Kommunikation

Glutanada – Restaurant für Allergiker

12. Dezember 2016

Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen – Lebensmittelunverträglichkeiten und -allergien können eine ganz schöne Herausforderung für den Alltag sein. Manche vertragen Fruchtzucker schlecht, andere Laktose, Histamin oder Gluten. Für diese Menschen ist es auch immer schwierig, essen zu gehen. Denn welches Restaurant ist schon auf all diese Besonderheiten eingestellt?

2014 verzichteten 23 Prozent der Deutschen auf bestimmte Nahrungsmittel, weil sie diese nach eigener Aussage nicht vertragen. Das war das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Ears and Eyes im Auftrag von Spiegel Online durchgeführt hat. Inzwischen gehen Experten davon aus, dass jeder 3. Bundesbürger an einer Unverträglichkeit leidet. Dazu zählt auch die 25-jährige Lara Ramm. Die Berlinerin möchte nun ein Restaurant speziell für Lebensmittelallergiker eröffnen.

Alle gemeinsam an einem Tisch

Um dieses Ziel zu erreichen, hat Lara Ramm zusammen mit ihrem Team eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Sollte diese erfolgreich enden, kann Glutanada – so wird das komplett glutenfreie Lokal heißen – im März 2017 seine Türen öffnen. Hier soll jeder essen können, ohne sich einschränken zu müssen oder sich den Kopf zu zerbrechen, was von der Speisekarte er noch am ehesten vertragen kann.

„Egal ob man unter Lebensmittelallergien oder -intoleranzen leidet, man sich vegetarisch oder vegan ernährt, einfach gesund und abwechslungsreich essen möchte oder andere Ernährungseinstellungen verfolgt – bei uns findet jeder eine passende Mahlzeit“, sagt Lara Ramm. Bei Glutanada könne man fertige Gerichte auswählen oder sein bevorzugtes Essen durch ein Toppingsystem zusammenstellen und dabei jegliche Allergien, Intoleranzen, Wünsche und Bedürfnisse angeben.

Gut vorbereitet durch die Uni Potsdam

Ramm leidet seit Jahren an Lebensmittelallergien und -intoleranzen: „Für meinen Mann und mich ist es schwierig, gemeinsam ein Restaurant zu finden, da die meisten Lokale keine für mich verträglichen Speisen zubereiten können.“ Einige Freunde und Familienmitglieder seien mit dem gleichen Problem konfrontiert. Seit drei Jahren verfolgt die Masterabsolventin daher den Gedanken, ein Restaurant für diese Zielgruppe in Berlin und nach erfolgreicher Etablierung in weiteren Großstädten zu eröffnen.

Das Rüstzeug dafür bringt die 25-Jährige mit: Ihren Master absolvierte sie an der Uni Potsdam in BWL mit dem Schwerpunkt Entrepreneurship und Innovationsmanagement. Bei der Entwicklung der Idee von Glutanada stand ihr der Gründungsservice „Potsdam Transfer“ der Uni Potsdam mit Seminaren und Beratern zur Seite. „Man stößt beim Gründen anfänglich ja immer wieder auf Probleme. Da bin ich von der Uni gut vorbereitet worden, entsprechende Lösungswege zu finden“, erklärt Ramm.

Nachhaltigkeit ist Glutanada wichtig

Upcycling und Nachhaltigkeit spielen eine große Rolle im Konzept von Glutanada. Regionale und möglichst naturbelassene Lebensmittel sowie Fleisch in Neuland-Qualität sollen auf Tellern aus Mais-Bambus-Fasern serviert werden. Tische und Stühle zimmert das Team aus Palettenholz und Untersetzer werden aus Plastiktüten gestrickt.

„Wir verwenden Dinge, die auf den ersten Blick in die Mülltonne wandern würden. Beispielsweise zaubern wir aus einem Avocadokern ein sehr leckeres Dessert und Bananenschalen verarbeiten wir zu einem crunchigen Zusatz für Salate“, so Ramm.

Schulmensen und Kindergärten beliefern

Sollte Glutanada im März öffnen, kann man sich passend zum Frühling auf frische Gemüsepfannen mit Amaranth oder Quinoa freuen. Auch verschiedene Crêpe-Varianten in süß und herzhaft werden zur Auswahl stehen: zum Beispiel mit einer Schafskäse-Möhrencreme und Sojasprossen oder mit einer veganen Creme, Paprika und Basilikum.

Nach erfolgreicher Gründung will das Team von Glutanada auch Schulmensen und Kindergärten in Berlin und Brandenburg mit leckerem und gesundem Essen beliefern. „Für viele Kindergärten und Mensen ist es nicht einfach, ohne Kontaminationsgefahr gesunde, allergikergerechte und auf die Intoleranzen eines jeden Kindes abgestimmte Mahlzeiten zu kochen“, stellt Lara Ramm fest. „Da wir bei Glutanada drei Küchen haben, wird dies für uns möglich sein.“

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Snack aus gerettetem Obst

22. August 2016

Jede Frucht ist schön – findet eine Berliner Manufaktur, die aus gerettetem Obst gesunde Snacks herstellt. Die Idee ist simpel und absolut sinnvoll. Denn warum sollte man Essbares wegwerfen, nur weil es nicht mehr dem Schönheitsideal entspricht?

Die Früchte, die das Dörrwerk rettet, würden es mit ihren Druckstellen oder ihrer krummen Form nicht mehr in den Handel schaffen. Sie würden mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Tonne landen. Allein in Deutschland wandern jährlich über 15 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll – davon ist die Hälfte Obst und Gemüse.

Der Arzt Zubin Farahani und der Betriebswirt Jonas Bieber suchten nach einer ökologischen und wirtschaftlich tragbaren Lösung für das Problem – und gründeten die Dörrwerk GmbH. Zunächst als Zwei-Mann-Betrieb in einem Kreuzberger Souterrain konzipiert, haben die Jungunternehmer das Startup innerhalb eines Jahres zu einem lebensmittelproduzierenden Unternehmen gemacht, das jährlich über 200 Tonnen gerettetes Obst verarbeiten kann.

Hauchdünnes Fruchtpapier

Seit Herbst 2014 kaufen Farahani und Bieber Obst mit kleinen Macken direkt bei regionalen Landwirten und Großhändlern zu fairen Preisen auf und verarbeiten es. Dazu werden die Früchte püriert, erhitzt und dann mit warmer Luft zwölf Stunden lang im Dörrofen getrocknet. Die hauchdünnen, knusprigen Blätter mit dem schönen Namen „Fruchtpapier“ bestehen zu 100 Prozent aus Obst und sind somit frei von Zusatzstoffen.

Den Snack für zwischendurch verkaufen die Unternehmer in den Geschmacksrichtungen Erdbeere, Mango und Ananas. Dabei bilden Äpfel stets die Basis, während die exotische Frucht das Aroma liefert. Das Produkt wird inzwischen deutschlandweit in Feinkostläden, im Manufactum Warenhaus sowie im eigenen Online-Shop verkauft.

Neue Snack-Kreationen

Seit Juni 2016 erweitert Philipp Prechtner das Team des Dörrwerks. Der Betriebswirt mit IT-Know-how ist zuständig für Vertrieb und Geschäftsentwicklung. Nun knabbern die drei Unternehmer gemeinsam an ihren Produkten und entwickeln fieberhaft neue Snack-Kreationen im herzhaften Bereich.

Noch in diesem Jahr will die Firma nämlich auch Gemüse-Chips auf den Markt bringen. Die haben es laut Farahani, Bieber und Prechtner in sich: Nicht an Kalorien, dafür aber an Geschmack und Nachhaltigkeit.

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Street Food – die etwas andere Kantine

29. Juni 2016

Was in Asien ganz normal ist, wurde in den USA hip und erhielt schließlich auch in Deutschland Einzug: Street Food bietet kulinarische Vielfalt auf Rädern. Ob kubanisch, koreanisch, nigerianisch oder mongolisch. Ob Burger, Burrito, Falafel oder Crêpes. Street Food bedeutet Multikulti, frische Lebensmittel, oft bio und in veganen Varianten.

Ausgegeben wird das Street Food von mobilen Food Trucks. Man könnte sie auch Imbisswagen nennen, aber das spiegelt den hippen, internationalen und gesunden Lifestyle nicht wider. Die meisten Trucks sind aufwendig umgebaut, bunt bemalt und küchentechnisch auf dem neuesten Stand. Was zählt sind Individualität und Qualität, genau wie bei den Gerichten selbst.

Wie auf einer Weltreise

In Berlin hat der Street-Food-Trend bereits mehrere Märkte hervorgebracht, wo neue Köche oder auch etablierte Restaurants ihre Gerichte „to go“ anbieten. Beliebt ist außerdem der „Streetfood Thursday“ in der Markthalle Neun in Kreuzberg, der jeden Donnerstag massenhaft Besucher anzieht. Kein Wunder: Die Auswahl ist wie auf einer Weltreise.

Aber auch andere Städte sind auf den Zug aufgesprungen und bieten regelmäßige Märkte an. Sie heißen etwa „Street Food Session“ (Hamburg) oder „Hall of Taste“ (München). Daneben gibt es das Street Food Festival, das durch verschiedene Städte tourt und in Köln zum Beispiel einmal im Monat zu Gast ist.

Bunte Burger – statt Kantine

Manche mobile Küchen laufen so gut, dass sie sich irgendwann mit einem festen Restaurant sesshaft machen. So wie Bunte Burger in Köln. „Mit unserem Food Truck wollten wir erst mal den Markt testen“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Ulrich Glemnitz. Schnell wurde klar, dass sie mit ihren veganen Bio-Burgern mit Gemüse und Bratlingen aus Seitan oder Pilzen einen Nerv trafen. Kurze Zeit später eröffneten Sie ihre „Food Bar“, das erste vegane Burger-Restaurant Deutschlands.

Der Food Truck blieb aber weiter Bestandteil des Geschäftsmodells: An drei Standorten bietet Bunte Burger derzeit einen regelmäßigen Mittagsstand an. Darunter befinden sich zwei Firmen, die keine Kantine haben und so gelegen sind, dass es für die Mitarbeiter kaum Möglichkeiten gibt, gesundes Mittagessen zu bekommen. „Das war von Anfang an die Idee: Wir stellen uns dort hin, wo es sonst nur Bäcker oder Dönerläden gibt“, sagt Glemnitz.

Schnelles Essen, aber bitte gesund

Damit zeigen die Street-Food-Anbieter, dass schnelles Essen auch gesund sein kann – zubereitet aus frischen, regionalen Lebensmitteln. „Die Menschen werden bewusster und achten mehr darauf, wo ihr Essen herkommt“, meint Ulrich Glemnitz. Auch wenn dieser Trend die breite Masse noch nicht erreicht hat: Viele Deutsche greifen noch immer gern auf McDonald‘s und Co. zurück.

Dass die Fast-Food-Riesen mit erheblichen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen haben, zeigt aber, dass Glemnitz nicht falsch liegt. Die Öko-Strategie von McDonald’s, die mit einem grünen Anstrich auch die bewusst-lebenden Menschen erreichen soll, scheint nicht aufzugehen. Zu viele durchschauen die Schönfärberei. Und: Echte Alternativen sind längst da.


    
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Was Hip-Hop mit veganem Fastfood zu tun hat

15. Januar 2016

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Xond, das heißt gesund. Auf Schwäbisch versteht sich. Xond soll eine gesunde, vegane Bio-Fastfood-Kette werden. Bio und Fastfood klingt widersprüchlich? Nicht für Andreas Läsker, genannt Bär. Für bento.de habe ich mich mit dem Musikproduzenten über seine Idee unterhalten.

Der Manager der Fantastischen Vier will nun die Gastroszene rocken. Und zwar 100 Prozent vegan. Dass ihn das Thema beschäftigt, zeigte er schon Anfang 2015 mit seinem Buch „No Need for Meat“. Für den 52-Jährigen steht fest: Möchte man den ganzheitlichen Weg gehen, gibt es keine andere Option, als sich vegan zu ernähren. Daher auch der Slogan „Xond – nix wie veg“.

Mit seiner Idee will Andreas Läsker die immer wachsende Nachfrage nach veganer Ernährung decken. Er findet das aktuelle Angebot viel zu klein: „Wenn ich durch Stuttgart laufe, fällt mir immer wieder auf, dass man auf die Schnelle nur Schrott essen kann“. Currywurst, Pommes, Pizza, Döner – braucht kein Mensch, meint der Feinschmecker. Zumindest nicht tierisch und fetttriefend. Fritten soll es auch bei Xond geben, aber deren Fettanteil beträgt nur fünf Prozent.

Die Gerichte für das Restaurant hat das Team von Xond selbst entwickelt. Läskers Highlight: das Xondwich mit Zucchini, getrockneten Tomaten, der eigens kreierten Mayo und Räuchertofu. „Bloß nichts, was durchsuppt wie Gurken und Tomaten“, sagt Läsker, der viel und gerne kocht. Es wird auch anderes klassisches Fastfood geben, nur eben in bio und vegan.

Warum Fastfood?

„Wir leben in einer sehr schnellen Zeit“, sagt der Stuttgarter. „Und manchmal brauchen wir auch eine schnelle Mahlzeit. Das muss aber nicht gleichbedeutend mit ungesund sein.“ Gesunde Ernährung sei viel einfacher als die meisten sich das vorstellen. Er wolle zeigen, dass man auch mit Fastfood bewusst leben kann – und nicht auf Kosten von Tier und Umwelt.

Warum Kette?

Xond wird ein Franchise-Unternehmen, andere können also Xond-Filialen eröffnen, wenn sie eine Lizenzgebühr an Läsker zahlen. „Der Aufwand, das Baby großzuziehen, soll sich ja auch lohnen“, sagt er. Und die Marktlücke für vegane, gesunde und schnelle Kost sei überall in Deutschland riesig. Die erste Filiale wird voraussichtlich Ende März im zentralen Stuttgarter Leonhardsviertel öffnen. Gespräche mit Franchise-Partnern in weiteren Städten werden bereits geführt.

„Wir machen direkt neben einer Currywurstbude auf – besser geht’s nicht!“ Andreas Läsker

Im Xond-Team mischen inzwischen viele junge Leute mit. „Manche haben sich über Facebook gemeldet und wir bekommen viele Mails von Leuten, die einfach Bock haben mitzuhelfen.“ Für Läsker ist längst offensichtlich, dass vegane Ernährung kein Trend mehr ist, sondern ein Paradigmenwechsel. „Das geht auch nicht wieder zurück“, ist er überzeugt.

In der Musikbranche hat Andreas „Bär“ Läsker schon bewiesen, dass er Marktvoraussicht, strategisches Denken und Marketingwissen mitbringt: Aus den vier Stuttgarter Jungs, die ihm in seinem Plattenladen 1989 ihr Tape in die Hand drückten, wurde eine der beliebtesten Hip-Hop-Gruppen Deutschlands.

Bei seinem neuen Projekt hofft er auf denselben Erfolg: Er sieht in Xond nicht nur ein Restaurant, sondern eine Marke. Eigene Xond-Produkte wie Ketchup, Majo und Senf sind in der Entwicklung und Kooperationen mit Krankenkassen, Personalabteilungen und Ernährungsberatern in Planung. Auch eine rein vegane Messe, Vorträge und Kochkurse will Xond anbieten.

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Was Hip-Hop mit veganem Fastfood zu tun hat

Die Schnittstelle heißt „Bär“

10. Dezember 2015

Xond, das heißt gesund. Auf Schwäbisch versteht sich. Xond soll eine gesunde, vegane Bio-Fastfood-Kette werden. Bio und Fastfood klingt widersprüchlich? Nicht für Musikproduzent Andreas Läsker, genannt Bär.

Der Manager der Fantastischen Vier will nun die Gastroszene rocken. Und zwar 100 Prozent vegan. Dass ihn das Thema beschäftigt, zeigte er schon Anfang des Jahres mit seinem Buch „No Need for Meat“. Für den 52-Jährigen steht fest: Möchte man den ganzheitlichen Weg gehen, gibt es keine andere Option, als sich vegan zu ernähren. Daher auch der Slogan „Xond – nix wie veg“.

Mit seiner Idee will Läsker die immer wachsende Nachfrage nach veganer Ernährung decken. Er findet das aktuelle Angebot viel zu klein: „Wenn ich durch Stuttgart laufe, fällt mir immer wieder auf, dass man auf die Schnelle nur Schrott essen kann“. Currywurst, Pommes, Pizza, Döner – braucht kein Mensch, meint der Feinschmecker. Zumindest nicht tierisch und fetttriefend. Fritten soll es auch bei Xond geben, aber deren Fettanteil beträgt nur fünf Prozent.

Die Gerichte für das Restaurant hat das Team von Xond selbst entwickelt. Läskers Highlight: das Xondwich mit Zucchini, getrockneten Tomaten, der eigens kreierten Mayo und Räuchertofu. „Bloß nichts, was durchsuppt wie Gurken und Tomaten“, sagt Läsker, der viel und gerne kocht. Es wird auch anderes klassisches Fastfood geben, nur eben in bio und vegan.

Warum Fastfood?

„Wir leben in einer sehr schnellen Zeit“, sagt der Stuttgarter. „Und manchmal brauchen wir auch eine schnelle Mahlzeit. Das muss aber nicht gleichbedeutend mit ungesund sein.“ Gesunde Ernährung sei viel einfacher als die meisten sich das vorstellen. Er wolle zeigen, dass man auch mit Fastfood bewusst leben kann – und nicht auf Kosten von Tier und Umwelt.

Warum Kette?

Xond wird ein Franchise-Unternehmen, andere können also Xond-Filialen eröffnen, wenn sie eine Lizenzgebühr an Läsker zahlen. „Der Aufwand, das Baby großzuziehen, soll sich ja auch lohnen“, sagt er. Und die Marktlücke für vegane, gesunde und schnelle Kost sei überall in Deutschland riesig. Die erste Filiale wird voraussichtlich Ende März im zentralen Stuttgarter Leonhardsviertel öffnen. Gespräche mit Franchise-Partnern in weiteren Städten werden bereits geführt.

„Wir machen direkt neben einer Currywurstbude auf – besser geht’s nicht!“ Andreas Läsker

Im Xond-Team mischen inzwischen viele junge Leute mit. „Manche haben sich über Facebook gemeldet und wir bekommen viele Mails von Leuten, die einfach Bock haben mitzuhelfen.“ Für Läsker ist längst offensichtlich, dass vegane Ernährung kein Trend mehr ist, sondern ein Paradigmenwechsel. „Das geht auch nicht wieder zurück“, ist er überzeugt.

In der Musikbranche hat Andreas „Bär“ Läsker schon bewiesen, dass er Marktvoraussicht, strategisches Denken und Marketingwissen mitbringt: Aus den vier Stuttgarter Jungs, die ihm in seinem Plattenladen 1989 ihr Tape in die Hand drückten, wurde eine der beliebtesten Hip-Hop-Gruppen Deutschlands.

Bei seinem neuen Projekt hofft er auf denselben Erfolg: Er sieht in Xond nicht nur ein Restaurant, sondern eine Marke. Eigene Xond-Produkte wie Ketchup, Majo und Senf sind in der Entwicklung und Kooperationen mit Krankenkassen, Personalabteilungen und Ernährungsberatern in Planung. Auch eine rein vegane Messe, Vorträge und Kochkurse will Xond anbieten.

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